Nachhaltigkeit bei Stannol

transparent dokumentiert

    Logo mit Text: "VSME-Bericht 2025, Plausibilitätscheck durchgeführt".

    Berichterstattung nach DNK

    Logo mit Text: "VSME-Bericht 2025, Plausibilitätscheck durchgeführt".

    Für unsere Nachhaltigkeitsberichterstattung war es uns wichtig, einen Standard auszuwählen, der einerseits angemessene Anforderungen an uns als KMU stellt und andererseits eine anerkannte Grundlage mit breiter Akzeptanz bietet. Die Entscheidung ist auf den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) gefallen, dessen Kriterien einen strukturierten Überblick über unsere Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit liefern. Zudem ermöglichen sie es, unsere Angaben anhand einheitlicher Kriterien einzuordnen und zu vergleichen.

    In den Berichtsjahren 2022 bis 2024 haben wir unsere Nachhaltigkeitsberichterstattung am DNK-Standard ausgerichtet und nach den dort geforderten Kriterien berichtet – unter anderem zu den Bereichen Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft.

    Im September 2026 ist unser erster freiwilliger Nachhaltigkeitsbericht auf Grundlage des VSME-Standards (Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed SMEs) für das Berichtsjahr 2025 erschienen, abrufbar in der DNK-Datenbank.

    Download Nachhaltigkeitsbericht 2025 nach VSME

    Unsere Motivation

    Stannol möchte den Wandel in der Branche aktiv mitgestalten und hat mit dem seit Jahren etablierten Fairtin-Konzept sowie der Produktlinie greenconnect bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt. Als mittelständisches Unternehmen stellen wir uns den Herausforderungen des aktuellen Strukturwandels. Dabei ist es für uns entscheidend, den ökologischen und digitalen Wandel aktiv mitzugestalten und unser Handeln kontinuierlich weiterzuentwickeln. Auch in Zukunft möchten wir zeigen, wie sich die Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte mit wirtschaftlichem Erfolg verbinden lässt.

    Die gesellschaftliche Verantwortung für Umweltschutz und Nachhaltig­keit liegt nicht nur bei Politik und Bevölkerung. Unternehmen sind ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der Gesellschaft. Sie müssen lernen, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Bisher haben wir zweidimensional gedacht und vor allem Preis und Qualität in den Vordergrund gestellt. Nun kommt eine dritte Dimension hinzu: Nachhaltigkeit. Zukünftige Generationen dürfen in ihren Möglichkeiten von morgen nicht durch unser Handeln von heute eingeschränkt werden.
     

    Marco Dörr,
    Geschäftsführer der Stannol GmbH & Co. KG

    Unsere Ziele

    Unser Ziel ist es, die Umwelt- und Klimaauswirkungen unserer Geschäftstätigkeit schrittweise zu reduzieren. Dafür berücksichtigen wir bei der Auswahl unserer Geschäftspartner definierte soziale und ökologische Kriterien, arbeiten an nachvollziehbaren Rohstofflieferketten und entwickeln unsere betrieblichen Maßnahmen kontinuierlich weiter. Dazu gehören unter anderem Maßnahmen zur Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs an unseren Standorten.

    Das Thema Nachhaltigkeit wurde zudem als Fokusthema in die Unternehmensstrategie aufgenommen. Daher haben wir im Jahr 2022 alle Führungskräfte und Mitarbeitenden über diese Ausrichtung informiert und in den weiteren Prozess eingebunden. Gemeinsam wurden konkrete Strategien mit verpflichtenden Zielsetzungen für die jeweiligen Abteilungen erarbeitet. Diese werden seit 2023 eigenverantwortlich mit entsprechenden Maßnahmen umgesetzt.

    Nach Wesentlichkeit vorgehen

    Die Auswertung unserer Treibhausgasbilanz zeigt, dass die eingesetzten Metalle und Chemikalien den größten Anteil an den erfassten Emissionen haben. Die Reduzierung dieser rohstoffbedingten Emissionen stellt daher eine besondere Herausforderung dar. Darüber hinaus möchten wir aber auch im Kleinen Dinge verändern, Lieferunternehmen, Kundschaft und Mitarbeitende auf diesem Weg mitnehmen, in den fortlaufenden Dialog gehen und entsprechend handeln. Wir haben gelernt, dass man sich dem Thema stellen und anfangen muss. Jeder Beitrag zählt – die Lernkurve ist hoch.

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    CO₂-Reduktion

    Reduzierung der erfassten betrieblichen Treibhausgasemissionen gegenüber dem Basisjahr 2019¹

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    Strom aus erneuerbaren Energiequellen

    Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen am gesamten Strombezug²

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    E-Mobilität

    Anteil rein elektrisch betriebener Fahrzeuge am Stannol-Fuhrpark³

    74

    CO₂-Reduktion

    Reduzierung der erfassten betrieblichen Treibhausgasemissionen gegenüber dem Basisjahr 2019¹

    100

    Strom aus erneuerbaren Energiequellen

    Anteil des Stroms aus erneuerbaren Energiequellen am gesamten Strombezug²

    59

    E-Mobilität

    Anteil rein elektrisch betriebener Fahrzeuge am Stannol-Fuhrpark³

    Unsere Handlungsfelder

    Vier Handlungsfelder bilden die Struktur unseres Nachhaltigkeitsmanagements. Unser Ziel ist es, bei unternehmerischen Entscheidungen wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte sowie Grundsätze einer verantwortungsvollen Unternehmensführung zu berücksichtigen. Unter Einbindung aller Abteilungen analysieren und hinterfragen wir den aktuellen Stand, identifizieren Entwicklungs- und Handlungsfelder und leiten daraus Strategien sowie kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen ab. 

    Wir betrachten das Thema Nachhaltigkeit als abteilungsübergreifende Aufgabe und sehen unser Handeln als alternativlos. Wir sind uns bewusst, dass wir in vielen Bereichen umdenken und die Komfortzone verlassen müssen.

    Produkte und Entwicklung

    Kreativität ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Entwicklung von Produkten, bei denen ökologische und soziale Aspekte berücksichtigt werden. Die Einbeziehung dieser Aspekte in die Produktentwicklung erfordert zudem die Bereitschaft zur Veränderung. Diese kann jedoch nur gelingen, wenn man erkennt, dass konkreter Handlungsbedarf besteht. Wir sind uns dessen bewusst und haben schon früh die ersten Schritte unternommen.

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    Wertschöpfung und Lieferkette

    Um die eigene Wertschöpfung zu verbessern, müssen wir unsere Verantwortung erkennen, unseren Einfluss geltend machen und mit den anderen Beteiligten der Lieferkette in den Dialog gehen. Auf diese Weise können wir Handlungsoptionen erkennen und reflektierte Entscheidungen treffen, bei denen ökologische und soziale Aspekte stärker berücksichtigt werden. Das betrifft die vorgelagerten Einkaufs- und Dienstleistungsprozesse, aber auch die Abfolge der Unternehmenstätigkeiten, in denen Wert geschaffen wird.

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    Umwelt und Standorte

    Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unsere Produktion zukunftsfähig auszubauen und dabei ökologische Aspekte stärker zu berücksichtigen. Dazu setzen wir auf Automation und Digitalisierung, um Arbeitsschritte und -prozesse zu optimieren. Seit 2015 sind wir im Bereich Umweltmanagement nach ISO 14001 zertifiziert. In diesem Rahmen beschäftigen wir uns mit dem verantwortungsbewussten Umgang mit natürlichen Ressourcen, dem effizienten Energie- und Rohstoffeinsatz, der Abfallminimierung und einer gezielten Risikovorbeugung.

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    Beschäftigte und Gesellschaft

    Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden die Säulen unseres Erfolgs. Durch individuelle Fortbildungen, flexible Arbeitszeitmodelle und moderne Arbeitsschutzmaßnahmen möchten wir ein Umfeld schaffen, in dem sich unsere Beschäftigten wohlfühlen. Auch soziales Engagement ist uns als Traditionsunternehmen wichtig. Wir engagieren uns inbesondere in gemeinnützigen Projekten vor Ort.

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    PDF Nachhaltigkeitsbericht DNK 2024
    PDF Nachhaltigkeitsbericht DNK (VSME) 2025

    1 Bilanzierung der betrieblichen Treibhausgasemissionen (Scope 1 und Scope 2, marktbasiert) für alle deutschen Standorte (Velbert, Schrobenhausen sowie Wülfrath bis April 2025) mit dem Tool ecocockpit. Erfasste Quellen: Erdgas, Heizöl und Fuhrpark (Scope 1) sowie extern bezogener Strom (Scope 2). Berechnung nach dem Treibhausgas-Protokoll (Version 2004). Basisjahr 2019: 714,9 t CO2e, Berichtsjahr 2025: 183,4 t CO2e. Weitere Angaben finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2025, Angaben B3 und C3.

    2 Seit Mai 2025 beziehen wir den Strom an allen deutschen Standorten vollständig aus zertifiziertem Ökostrom. Nachweis über den Stromliefervertrag bzw. die Ökostrom-Bescheinigung des Versorgers. Die Aufschlüsselung über das gesamte Jahr finden Sie im Nachhaltigkeitsbericht 2025, Angabe B3.

    3 Anteil rein elektrisch betriebener Fahrzeuge am Fuhrpark. Bezugsgröße: alle Firmenfahrzeuge, Stichtag 31.12.2025. Von 17 Fahrzeugen sind 10 rein elektrisch (rund 59 Prozent).