Umwelt und Standorte

Die Grafik zeigt eine symbolische Darstellung von Industrie und erneuerbarer Energie aus grünen Blättern, die Nachhaltigkeit und Umweltschutz symbolisieren. Die wichtigsten Elemente sind: Industrieanlagen: Fabriken mit Schornsteinen, die grüne Rauchwolken ausstoßen. Energietechnik: Windräder, Solarpanels und Strommasten, die Energieerzeugung und -verteilung darstellen. Bohranlagen: Ein Ölpumpwerk, das durch grüne Blätter dargestellt wird. Wolken: In der Grafik schweben mehrere grüne Wolken aus Blättern, die für eine saubere Umwelt stehen. Hintergrund: Ein verschwommener, natürlicher Wald oder eine grüne Landschaft vermittelt eine umweltfreundliche Atmosphäre. Alle Objekte bestehen aus grünen Blättern, was einen Fokus auf nachhaltige Industrie und erneuerbare Energien visualisiert. Die Basis der Grafik zeigt eine grüne Wiese, die den Bezug zur Natur unterstreicht.

    Produktionsstandorte

    Die Weiterentwicklung unserer Produktion umfasst nicht nur den Einsatz erneuerbarer Energien und Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Auch der sorgsame Umgang mit Ressourcen und festgelegte Arbeitsschutzmaßnahmen für die Mitarbeitenden spielen dabei eine wichtige Rolle. Um die ökologischen und sozialen Aspekte an unseren Produktionsstandorten kontinuierlich weiterzuentwickeln, hat Stannol seit 2019 systematisch entsprechende Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt.

    Fuhrpark

    Stannol hatte sich im Rahmen seines nach ISO 14001 zertifizierten Umweltmanagementsystems das Ziel gesetzt, die durchschnittlichen CO2-Emissionen des Fuhrparks von 145 g/km auf unter 100 g/km zu reduzieren.

     

    Ziel erreicht

    Dieses Ziel wurde durch eine konsequente Fuhrparkstrategie erreicht, die den Fuhrpark schrittweise auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umstellt. Gegenüber dem Ausgangswert von 145 g CO2/km konnte der durchschnittliche CO2-Wert des Fuhrparks um mehr als 50 Prozent reduziert werden.

    An den beiden Produktionsstandorten Velbert und Schrobenhausen wurde eine entsprechende Ladeinfrastruktur aufgebaut. Eine Erweiterung ist geplant. Der Anteil rein elektrisch betriebener Fahrzeuge am Stannol-Fuhrpark liegt aktuell bei knapp 59 Prozent1.

    Projekt Ressourceneffizienzberatung

    Im Oktober 2021 hat Stannol das Projekt „Ressourceneffizienzberatung“ gestartet. Dabei handelte es sich um ein teilgefördertes Projekt im Rahmen des Sonderprogramms „Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz“ in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Natur-, Umwelt- und Verbraucherschutz NRW sowie der Effizienz-Agentur NRW.

    Im Rahmen des Projekts wurden Prozesse und Strukturen umfassend analysiert, um Potenziale zur Steigerung der Ressourceneffizienz und zur Reduzierung von Verbräuchen zu identifizieren. Gemeinsam mit Sachverständigen konnten verschiedene Handlungsfelder definiert und entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden.

    Der daraus entwickelte Maßnahmenplan bildet bis heute die Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Effizienz- und Umweltmaßnahmen.

    In regelmäßigem Austausch mit der Effizienz-Agentur NRW sowie Fachnetzwerken zu Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft überprüfen wir fortlaufend verbrauchs- und effizienzrelevante Themen und setzen entsprechende technische sowie organisatorische Verbesserungsmaßnahmen schrittweise um.

    Dabei verfolgen wir das Ziel, Prozesse kontinuierlich weiterzuentwickeln, Ressourcen effizient einzusetzen und negative Umweltauswirkungen zu reduzieren. Durch den kontinuierlichen Wissenstransfer und die Integration neuer technologischer Ansätze entwickeln wir unsere technischen und organisatorischen Prozesse fortlaufend weiter.

    Konkrete Energieeffizienzmaßnahmen

    Um die Nachhaltigkeits- und Energieeffizienzleistung aller Produktionsstandorte kontinuierlich zu verbessern, setzt Stannol seit mehreren Jahren systematisch technische, organisatorische und infrastrukturelle Maßnahmen zur Reduktion von Energie-, Wasser- und Ressourcenverbräuchen um.

    Zu den bereits realisierten und fortlaufend weiterentwickelten Maßnahmen zählen unter anderem:

    • die Umstellung der Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technologie
    • die Installation von Deckenventilatoren zur optimierten Wärmeverteilung in der Produktion
    • der Einsatz von Verpackungsmaterialien mit Recyclinganteil
    • der Bezug von Strom aus erneuerbaren Energiequellen an den Produktionsstandorten Velbert und Schrobenhausen
    • die Teilnahme am Programm „Emissionsneutrale Transporte“ unseres Hauptspediteurs
    • die Umstellung auf Biogas für deren Emissionen dokumentierte Kompensationsmaßnahmen erfolgen
    • Maßnahmen zur Reduzierung des Wasserverbrauchs durch den Einsatz und die Optimierung von Flow-Metern
    • der Einbau intelligenter Heizungssteuerungen und Smart-Heizkörperthermostate
    • die Verringerung von Wärmeverlusten durch bauliche Optimierungen wie Abdichtungen und Lamellenvorhänge
    • technische Verbesserungen an Produktionsanlagen, beispielsweise durch Abdeckungen an Schmelzkesseln oder die Isolation von Heizungsrohren sowie
    • Maßnahmen zur Gestaltung von Außenbereichen, einschließlich Renaturierungsmaßnahmen
    Auf dem Bild ist das Firmengelände von Stannol in Velbert zu sehen. Ein weißes Gebäude mit blauen Fenstern. Im Vordergrund wehen drei Stannol-Flaggen.

    Klimabilanz

    Auf dem Bild ist das Firmengelände von Stannol in Velbert zu sehen. Ein weißes Gebäude mit blauen Fenstern. Im Vordergrund wehen drei Stannol-Flaggen.

    Wir sind uns bewusst, dass wir als produzierendes Unternehmen unsere Treibhausgasemissionen reduzieren müssen. Daher ist eines unserer übergeordneten Ziele, diese Emissionen schrittweise und langfristig zu verringern. Dazu erstellen wir seit dem Basisjahr 2019 eine Klimabilanz mit dem kostenfreien Bilanzierungstool ecocockpit der Effizienz-Agentur NRW, das sich am GHG Protocol orientiert.

    Durch diese Bilanzierung erhalten wir einen besseren Überblick über unsere Emissionen. Dabei erfassen wir zunächst die direkten Emissionen aus eigenen Quellen sowie die indirekten Emissionen aus eingekaufter Energie gemäß Scope 1 und Scope 2.

    Für die nach unseren Reduktionsmaßnahmen verbleibenden bilanzierten Scope-1- und Scope-2-Emissionen haben wir einen finanziellen Klimaschutzbeitrag geleistet. Dieser ging an die gemeinnützige Organisation PRIMAKLIMA, die unter anderem Aufforstungsprojekte mit sozialen Komponenten unterstützt. Nach Angaben von PRIMAKLIMA werden die Projekte geprüft; ein Teil davon befindet sich in Deutschland.

    1 Anteil rein elektrisch betriebener Fahrzeuge am Fuhrpark. Bezugsgröße: alle Firmenfahrzeuge, Stichtag 31.12.2025. Von 17 Fahrzeugen sind 10 rein elektrisch (rund 59 Prozent).